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Olmütz.
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Olmütz - Stadtbesichtigung 2

Besichtigungskarte.

Die Atmosphäre der Stadt lernen Sie am besten bei einem Spaziergang kennen, der am Platz Václavské náměstí mit dem neu eröffneten Erzdiözesanmuseum (1) und dem Přemyslidenpalast aus dem 12. Jahrhundert beginnen kann. Nur einige Schritte weiter steht der St. Wenzelsdom mit einem der höchsten Türme in Tschechien. Durch die Straße Wurmova gelangen Sie zum Platz Biskupské náměstí mit seinen prächtigen palastartigen Gebäuden aus dem 17. Jahrhundert, dem Erzbischofspalast (2) und dem Theresianischen Zeughaus (3). Durch die Straße Křížkovského, wo die Palacký-Universität ihren Sitz (4) hat, kommen Sie zum Platz Náměstí Republiky, dessen Blickfang der Tritonenbrunnen ist (5). Hier können Sie sich eine der Ausstellungen im Heimatkundemuseum (6) und dem Kunstmuseum (7) sowie die Maria-Schnee-Kirche (8) ansehen. Den Platz verlassen Sie durch die Straße Univerzitní und am Jesuitenkonvikt mit der Fronleichnamkapelle (9), an der Kapelle Hl. Johannes Sarkander und der Villa Primavesi (10) vorbei kommen Sie auf den Platz Žerotínovo náměstí, wo ein weiteres bemerkenswertes Kirchendenkmal steht, nämlich die St. Michaelskirche (11). Von hier gehen Sie durch schmale Altstadtgassen bis zum Unteren Platz (Dolní náměstí), wo sich weitere Barockbrunnen (Jupiter- (12) und Neptunbrunnen (13)) sowie die ältere Marien- Pestsäule befinden. Ehe Sie auf dem Oberen Platz (Horní náměstí) zum Rathaus mit einer astronomischen Uhr ankommen, sehen Sie noch den Arion-Brunnen (14) aus dem Jahre 2002. Auf dem Oberen Platz können Sie die berühmte Dreifaltigkeitssäule (15) und die Frontfassaden des Petráš- (16) und des Edelmann-Palastes (17) bewundern. Zu sehen sind hier noch weitere Brunnen (Herkules- (18), Caesar- (19) und Jupiterbrunnen (20)) sowie die St. Moritzkirche (21). Den Spaziergang beenden Sie am Theresientor (22), zu welchem Sie durch die Straße Pavelčákova entlang der Wasserkaserne gelangen.

Vielleicht ist Ihnen neu, dass…

  • die Mariensäule auf dem Unteren Platz aus Dankbarkeit dafür aufgestellt wurde, dass Olmütz eine Pestepidemie überwinden konnte. Ihrem Erbauer Render schien sie zu wenig pompös, deshalb kam er mit der Idee, auf dem Oberen Platz eine deutlich prachtvollere Säule zu errichten.
  • die Dreifaltigkeitssäule von Olmütz ein Meisterwerk von mehreren Künstlern und Handwerksmeistern ist, denen sie allerdings nicht viel Glück brachte. Der erste, der noch während des Baus starb, war Václav Render. Auch seinen Nachfolgern, František Thoneck, Jan Václav Rokicki und Augustin Scholtz, war es nicht vergönnt, das vollendete Werk zu sehen. Die Arbeiten wurden erst von Rokickis Sohn Jan Ignác abgeschlossen.
  • eine vergoldete Replik einer Kanonenkugel daran erinnert, dass die Säule von preußischen Geschützen während der Belagerung 1758 mehrmals getroffen wurde. Die Olmützer begaben sich damals in einer Prozession zum preußischen General mit der Bitte, das Monument nicht zu beschießen. Der General James Keith erklärte sich dazu bereit, und die Säule blieb von weiteren Schäden verschont.

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