(im Jahr 1992 ins UNESCO-Verzeichnis aufgenommen)
Die einzelnen Teile der Hauptstadt von Böhmen – Malá Strana (Kleinseite), Hradčany (Hradschin), Staré a Nové Město (Altstadt, Neustadt) – entstanden seit dem 10. Jahrhundert. Neben der Prager Burg und dem Veitsdom oder der Karlsbrücke wurden hier zahlreiche Kirchen und Palästen erbaut, die gemeinsam einen großartigen architektonischen, künstlerischen und spirituellen Reichtum darstellen.
(im Jahr 1992 ins UNESCO-Verzeichnis aufgenommen)
Der Burg- und Schlosskomplex mit seinem unikalen Barocktheater, der Mäander der Moldau, das Wappen mit der fünfblättrigen Rose, die mittelalterlichen Gässchen und die bürgerlichen Steinhäuser: Das alles ist Böhmisch Krumau – eine weltbürgerliche Stadt mit einer einmaligen Atmosphäre.
(im Jahr 1992 ins UNESCO-Verzeichnis aufgenommen)
Der Burg- und Schlosskomplex mit seinem unikalen Barocktheater, der Mäander der Moldau, das Wappen mit der fünfblättrigen Rose, die mittelalterlichen Gässchen und die bürgerlichen Steinhäuser: Das alles ist Böhmisch Krumau – eine weltbürgerliche Stadt mit einer einmaligen Atmosphäre.
(im Jahr 1994 ins UNESCO-Verzeichnis aufgenommen)
Die dem heiligen Johannes Nepomuk geweihte Wallfahrtskirche wurde Anfang der 20er Jahre des 18. Jahrhunderts errichtet. Sie ist ein Höhepunkt im Schaffen des Architekten Giovanni B. Santini und das originellste Beispiel der sog. Barockgotik. Sie hat die Form eines fünfzackigen Sterns und wird von einem Friedhof und einem Ambitus umschlossen.
(im Jahr 1995 ins UNESCO-Verzeichnis aufgenommen)
Bereits vom Ende des 13. Jahrhunderts an war die Geschichte der Stadt Kutná Hora untrennbar mit dem Abbau von Silbererzen verbunden. Der historische Stadtkern stellt ein architektonisches Glanzstück von europäischem Rang dar. Die spätgotische St.-Barbara-Kirche und die im Stil der Barockgotik umgebaute Mariä-Himmelfahrt-Kirche in Sedlec bilden ideelle Eingangspforten in die königliche Bergbaustadt.
(im Jahr 1996 ins UNESCO-Verzeichnis aufgenommen)
Im Laufe der Zeit zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert verwandelten die Fürsten von Liechtenstein ihre Domäne zu einem großen Park, in dem barocke und neugotische Schlossarchitektur mit kleinen Bauten im romantischen Stil und einer nach englischem Vorbild gestalteten Landschaft harmonieren.
(im Jahr 1998 ins UNESCO-Verzeichnis aufgenommen)
Das Schloss, das im 17. Jahrhundert auf älteren Fundamenten entstand, stellt ein außerordentlich gut erhaltenes Beispiel eines mitteleuropäischen barocken Hochadelssitzes dar, an welchen sich Gärten anschließen: der Schlossgarten (Zámecká zahrada) in der englischen naturlandschaftlichen Gestaltung und der frühbarocke Lustgarten (Květná zahrada).
(im Jahr 1998 ins UNESCO-Verzeichnis aufgenommen)
Holašovice ist ein außerordentlich gut erhaltenes Beispiel eines traditionellen mitteleuropäischen Dorfes. Auf einem mittelalterlichen Grundriss haben sich hier zahlreiche wertvolle Dorfbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert im Stil des sog. Südböhmischen Bauernbarock erhalten.
(im Jahr 1999 ins UNESCO-Verzeichnis aufgenommen)
Das Renaissanceschloss aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ist ein wichtiges Beispiel eines italienisch beeinflussten Arkadenschlosses. Trotz der Neugestaltung der Innenräume hauptsächlich gegen Ende des 18. Jahrhunderts hat das Schloss sein fast unberührtes Aussehen aus der Renaissance behalten, wie auch seine einmalige Sgraffito-Verzierung an den Fassaden und Giebeln. Der Garten und zahlreiche Wirtschaftsgebäude haben sich ebenfalls erhalten.
(im Jahr 2000 ins UNESCO-Verzeichnis aufgenommen)
Die in den ersten Jahren des 18. Jahrhunderts aufgestellte Gedenksäule ist ein exquisites Beispiel eines Baudenkmals, das für Zentraleuropa sehr typisch ist. Sie erreicht eine Höhe von 35 m; und in ihrem charakteristischen Stil des sog. Olmützer Barock wird sie von einer Vielzahl von Skulpturen des herausragenden mährischen Künstlers Andreas Zahner geschmückt.
(im Jahr 2002 ins UNESCO-Verzeichnis aufgenommen)
Das Haus Tugendhat, erbaut in den Jahren 1929 – 1930, stellt eines der bedeutsamsten funktionalistischen Werke der europäischen Schaffensperiode des Architekten Ludwig Mies van der Rohe dar. Die Verwendung eines Stahlskeletts ohne Tragwände ermöglichte dem Architekten, sein neues, informelles Konzept eines variablen offenen Raumes in direkter Verbindung mit der natürlichen Umgebung umzusetzen.
(im Jahr 2003 ins UNESCO-Verzeichnis aufgenommen)
Das Ensemble des Jüdischen Viertels und der Basilika stellt ein wertvolles Beispiel eines nahen Zusammenlebens der christlichen und jüdischen Kultur vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert dar. Den Bau der St.-Prokop-Basilika, ursprünglich ein Teil des Benediktinerklosters aus dem 13. Jahrhundert, prägten westeuropäische Vorbilder und Einflüsse
Nehmotné kulturní dědictví
(im Jahr 2005 ins UNESCO-Verzeichnis aufgenommen)
Slovácký verbuňk (Mährisch-Slowakischer Werbungstanz) gehört zu den Männertänzen mit Sprungcharakter. Es handelt sich um einen improvisierten Tanz, der mit keinen genauen choreographischen Regeln gebunden ist. Sein integrierender Bestandteil ist der Vorgesang eines Tanzliedes. Der Tanz kommt im südöstlichen Teil Mährens vor – auf dem ethnographischen Gebiet Mährische Slowakei (Slovácko). Hinsichtlich seiner lokalen Spezifika unterscheidet man sieben regionale Typen. Verbuňk (Werbungstanz) bildet einen Bestandteil der natürlichen Tanzveranstaltungen (Schmaus, Unterhaltung), diesen Tanz gibt es jedoch auch in einer Bühnenform.
(im Jahr 2010 ins UNESCO-Verzeichnis aufgenommen)
In der Region Hlinecko sind die Beschreibungen der dörflichen Faschingsumzüge und Karnevalsmasken aus dem Ende des 19. Jahrhunderts belegt, in einigen Dörfern finden die Umzüge spontan mehrere Generationen bis in die heutigen Tage statt, und zwar in einer nahezu unveränderten Form (Hamry, Studnice, Vortová).
(im Jahr 2010 ins UNESCO-Verzeichnis aufgenommen)
Die Falknerei ist eine der ältesten Beziehungen zwischen Mensch und Greifvogel, die mehr als 4000 Jahre dauert. Es ist eine traditionelle Tätigkeit der Jagd mit ausgebildeten Greifvögeln in ihrer natürlichen Umgebung.